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гаусс ц.ф. шерке, банд 05. матхематисче пхысик (гоеттинген, 1867)

Gauss C.F. Werke, Band 05. Mathematische Physik (Goettingen, 1867)(de)(la)(400dpi)(T)(645s).djvu

Size 9.1Mb
Date Apr 8, 2005

Cites: Dies hin-
hindert aber durchaus nicht, das reducirte Drehungsmoment zu einem Maassstabe
für den Magnetismus der Nadeln zu benutzen, und den Magnetismus derjenigen
Nadel als Einheit zu betrachten, welche einer andern einen eben so grossen Magnetis-
Magnetismus tragenden in der bezeichneten Lage ein reducirtes Drehungsmoment ertheilt, wel-
welches dem Druck der Gewichtseinheit an einem Hebelarm von der hänge der Entfer-
Entfernungseinheit gleichkommt...
Würfel der Entfernung multiplicirt, gibt das reducirte Drehungsinoment; die
Quadratwurzel daraus die Kraft der Nadel NS im absoluten Maasse; endlich
die in I...
Immer aber dürfen, wenn diese Elimination zulässig sein soll, die Versuche
nicht bei zu kleinen Entfernungen angestellt werden: die Wirkungen bleiben da-
daher allemal vergleichungsweise nur kleine, zu deren scharfer Abmessung die frü-
früher gebräuchlichen Mittel bei weitem nicht zureichten...
Bei
der ersten Ausführung des Magnetometers wurden Stäbe von einem Pfund Ge-
Gewicht angewandt; in dem magnetischen Observatorium zu Göttingen ist ein vier
Pfund schwerer Stab aufgehängt, und ähnliche Stärke haben die Nadeln der mei-
meisten für andere Örter seitdem ausgeführten Apparate; das Magnetometer in der
Göttinger Sternwarte hat einen fünfundzwanzig Pfund schweren Magnetstab...
Öfters hat man in der Beobachtung der
Schwingungen der fünfundzwanzigpfündigen Nadel der Göttinger Sternwarte eine
Unterbrechung von acht und mehrern Stunden eintreten lassen, ohne dass die
Ausmittelung der Anzahl der inzwischen vollendeten Schwingungen einer Unge-
wissheit ausgesetzt geblieben wäre...
Helleres Licht über
diese interessante Erscheinung konnte nur von verabredeten gleichzeitigen Beob-
Beobachtungen an vielen von einander entfernten Orten erwartet werden, und Hr...
Durch eine Vorrichtung, die man
einen Commutator oder Gyrotrop nennt, kann man die Richtung des Stroms au-
augenblicklich in die entgegengesetzte verwandeln, oder auch den Strom selbst un-
unterbrechen , was dann auf die Bewegung der Nadeln einen entsprechenden Ein-
fluss hat...
Die auf diese Weise erzeug-
erzeugten galvanischen Ströme sind (wie der Act der Scheidung oder Wiedervereinigung
der magnetischen Flüssigkeiten selbst) von äusserst kurzer Dauer, aber, wenn
man die übrigen Umstände zweckmässig anordnet, von grosser Intensität, so dass
man dadurch Funken und andere mit starken galvanischen Strömen verbundene
Erscheinungen hervorgebracht hat, welche das Erstaunen der Liebhaber der Phy-
Physik erregen...
Man kann aber in kurzer Zeit sehr viele
solche Wechsel eintreten lassen, die vermöge entsprechenden Spiels des Commu-
tators alle einander verstärken, und die Magnetnadeln der Magnetometer in so
grosse Bewegungen wie man will, versetzen...
der Magnetometernadel, da theüs der schmale , den Stab ein-
schliessende Kasten ntir Schwingungen von massiger Grosse verstattet, theils jede
Schwingung eine so lange Zeit erfordert...
Die Periode
dieser inducirten Schwingungen ist an Dauer der Schwingungsperiode des grossen
inducirenden Stabs genau gleich D2 Secunden), allein immer fallt ihr Anfang und
Ende der Zeit nach nicht mit Anfang und Ende einer Schwingung oder Rück-
schwingung des grossen Stabes zusammen, sondern vielmehr mit der Mitte einer
solchen...
Anders verhält es sich hingegen mit den unregelmässigen Veränderungen,
welchen man erst in den letzten Jahren eine grössere Aufmerksamkeit zu widmen
angefangen hat...



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